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Mal wieder Hinterachse

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Gets Around
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Ich bin mir sicher, wir hatten
es hier schon mal
drüber aber ich komme mit der Suchfunktion nicht zurecht. Es geht um folgendes: ich kann mit meinem P1800 nicht mehr fahren,weil ich nirgends eine gute Hinterachse herbekomme. Alle Reparaturversuche waren unzufriedenstellend. Deswegen meine Frage, wie ist denn das Fahrverhalten in einem p1800 mit d-typ Overdrive, wenn ich eine 4.1:1 Achse vom Amazon verwenden würde? Komm ich dann noch vom Fleck? Ist das erschwerte Anfahren nervig usw. Ich habe einen B20 mit geschätzten 115 PS. Ich weite meine Suche nach einer funktionierenden Hinterachse jetzt mal aus auf eine 4.1 oder 4.3:1 Übersetzung. 4.56 was ja original wäre, ist nirgends zu bekommen. Ich habe jetzt schon die 3. Achse drin,auch mit bescheidenem Erfolg. Falls mir jemand eine Spicer M27 Achse verkaufen möchte die ok ist,dann bitte melden. Ich kann so keine weitere Strecken mehr fahren.
Grüsse Roy


Forum >> Technik >> Umbauten

Gets Around
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Hej Roy,
das klingt so, als hättest du das Projekt mit dem Hammer aufgegeben? Ich weiß nicht ob das passen könnte, aber mir ist heute zufällig diese Anzeige über den Weg gelaufen...

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/volvo-144-schlachtfahrzeug-volvo-144-dl-volvo-...

Gruß, Nalle

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Hallo Roy!

Gerade sehe ich, dass du dein Thema hier her verschoben hast! Also noch mal!

Hallo Roy,

mein Gott bist du mit dem Thema immer noch nicht durch?

@Sstrayy
Deswegen meine Frage, wie ist denn das Fahrverhalten in einem p1800 mit d-typ Overdrive, wenn ich eine 4.1:1 Achse vom Amazon verwenden würde? Komm ich dann noch vom Fleck? Ist das erschwerte Anfahren nervig usw.

Eine gute Entscheidung! Glaub mir Roy, du wirst absolut nichts vermissen! Dann hätte ja jeder Amazon und 140er mit 4,10er Achse und M40 (die/das hatten fast alle) Probleme mit dem Anfahren. Ein P1800 ist ein Sportwagen dachte man sich und der muss etwas besser beschleunigen, etwas kürzer übersetzt sein, als die Limousine. Im nächsten Monat sind es 30 Jahre in denen ich meinen Amazon mit serienmäßiger 4,10er Achse und M41 fahre, zu keiner Zeit hatte ich das Verlangen nach einer kürzeren Übersetzung. Mein Amazon hat einen B20 mit ähnlicher Leistung wie deiner im P1800, bei nur erlaubten 80 bzw. Überlandfahrten in der Kolonne ist es überhaupt kein Problem in der Ebene bei 80km/h und 2000U/min im Verkehr mit zu schwimmen. Auch kann man ab dieser Drehzahl problemlos beschleunigen, zum flotten überholen schaltest du runter genauso wie vorher und wenn es sein muss eben gleich in den Dritten . Nur weil du jetzt eine 4,10er Achse fährst wird dein P1800 nicht zur lahmen Krücke. Entgegen der Meinung von manchen Fachleuten, dass man ein Overdrive in Autos mit geringerer Leistung und längerer Übersetzung nicht fahren kann, kenne und kannte ich Leute die fahren/fuhren M41 und 4,10er Achse in Amazon mit B18A, einer sogar mit B16A. Wichtig ist doch wie man das Overdrive nutzt, bei welchen Geschwindigkeiten man das Overdrive ein- und wieder ausschaltet. In den Kasseler Bergen wo teilweise nur 120 erlaubt sind quäle ich mein Auto doch nicht mit 3000U/min im Overdrive hoch und schalte immer rechtzeitig in den Vierten. Der Motor muss am Gas hängen, sagen die Fachleute!

Also eine 4,10er Achse aus einem Amazon an der nur ein braver B18A rumgezehrt hat ist auf jeden Fall eine gute Alternative und wenn du sie nur so lange fährst bis du endlich eine gute 4,56er gefunden hast. Ich habe noch eine, leider die Späte, die könntest du dir zum ausprobieren einbauen und eine Zeit lang fahren. Aber du findest sicher noch rechtzeitig eine, ich weiß wie sehr ihr euch auf den Schwedentrip mit der IG freut!

Lies was Rudi in dem von Olli B. erwähnten Beitragsstrang in seinem ersten und letzten Beitrag schreibt, da steht eigentlich nichts anderes!

Gruß und schnelles Glück bei der Suche

Bernhard

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Moin Roy,
wie du ja weißt habe ich das selbe Problem wie du. Ich hatte eine heulende 4,1 Achse drin und fahre jetzt eine wummernde 4,56 Achse. Und ich suche eine 4,1 Achse weil die 4,56 einfach viel zu kurz untersetzt ist - jedenfalls bei meiner Konfiguration.
Ich kann vollkommen problemlos im zweiten Gang anfahren ohne ruckeln etc - soll ja nicht sein.
Hier hatte ich mal eine Tabelle mit Meßwerten erstellt : Achsen

Also BTW : ich suche eine gute Amazon ( bis 1967 ) Achse mit 4,1 Übersetzung .

Gruß
Roger

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Ups,jetzt hab ich das bei "Umbauten" und hier gepostet sorryyy ich bin vor lauter Achsengedönse völlig durch den Wind.
@ Nalle: Das mit dem Hammer waren die Antriebswellen,DIE laufen auf 2-3 Hundertstel genau. Mein Differential heult nur jetzt nach der Überholung und das brummgeräusch ist immer noch da.Das kommt wahrscheinlich vom Triebling, das Lager auf dem Triebling hat keine Spannung mehr,dazu aber mehr,wenn ich die Sache hinter mir habe. Hab gerade wenig Zeit. Kann ich irgendwie den Doppelpost zu einem zusammenfassen?.

Grüsse Roy
Editiert am Sun 29. Apr. 2018, 6:52:28 von Sstrayy

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Moin,
Achse vernünftig reaprieren lassen, z.B. bei Volker Herrmann, Wattenscheider Str., Essen, Anlieferung per Spedition kann von dort in Auftrag gegeben werden.
Dann ist endlich Ruhe!

Gruß jendjer

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So,jetzt hab ich Feierabend.
@Roger: Ich glaube fast,dass es wie die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen ist,eine wirklich gute gebrauchte Achse zu finden. Es wird wohl wirklich leider jede irgend einen Schaden haben. Die Tabelle die du da gemacht hast,ist interessant. Die werde ich mir mal merken.
Ich bin ja der selben Meinung wie Jendjer, dass man sowas richtig und professionell machen muss, halbe Sachen bringen da einfach nix. Deswegen habe ich ja so nen Riesen Aufwand betrieben mit neuem Differentialkorb, neuen Ausgleichräder,Welle,Druck und Wellscheiben usw. Habe die Antriebswellen selbst gerichtet,weil es keine neue,oder gebrauchte ohne Schlag gibt.Leider war kein original Spicer/Dana Tellerradsatz in Übersetzung 4,56 verfügbar, so war der Tellerradsatz das einzigste gebrauchte Teil,ausser dem Achsgehäuse. Die Verzahnung war bestens, nur hat keiner dran gedacht mal den Trieblings schaftdurchmesser auszumessen, ( auch ich nicht) ob der noch stark genug ist,um die Lager mit Vorspannung aufzunehmen.Man kann derzeit den Triebling mit der Hand im Lager axial hin und herbewegen,wenn der Antriebsflansch ab ist. Also keine Lagervorspannung auf dem Lagerinnenring. Die Achse war natürlich in einer allseits bekannten Werkstatt zum einstellen,doch ohne ordentliche Teile kann auch der beste Mechaniker keine Wunder vollbringen. Es war eben ein Versuch. Jetzt bekomme ich die 4.1 Übersetzung Spicer/Dana in neu und dann wird sie nochmal eingestellt (lasse ich machen)
Achja,@Jendjer: Volker Herrmann habe ich selbstverständlich auch kontaktiert, er ist bis über beide Ohren voll mit Arbeit,leider kein Termin auf längere Sicht frei.
Es grüßt
Roy

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Hallo Roy,
eine 4,56er Achse neuerem Typs habe ich sicherlich noch, eine älterem Typs müsste ich auch noch haben. Beide benötige ich nicht, da ich ja 4,1er Achsen-Fan bin (Autobahnfahrer anstatt Ampelsprinter). Dass eine Werkstatt eine Achse als fertig zum Fahren erachtet mit "losem" Triebling verstehe ich übrigens gar nicht, wie denken die damit ein definiertes ineinander greifen der Zahnräder zu haben?
Grüße,
Rudi

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Hallo Rudi,vielleicht habe ich mich da mit dem losen Lager etwas unklar ausgedrückt. Es ist folgendermaßen: Um -unter anderem- den Reibwert der Trieblingslager einzustellen, muss man die dicke der Ausgleichscheiben ermitteln und diese mit dem in Fahrtrichtung nach vorne zeigendem Lager auf den Triebling aufpressen.Da der Reibwert so gut wie nie beim ersten Versuch stimmt,muss man das Lager jedesmal wieder vom Triebling abpressen, Scheiben zugeben oder wegnehmen. Dann wieder Lager aufpressen usw. BIS der Reibwert stimmt.Bei jedem mal auf und abpressen des Lagers, verliert das Lager an Spannung und/oder der Lagersitz des Trieblings nutzt sich ab. Da ich vorher selbst einige Einstellversuche hatte,war das Lager und der Triebling schon nicht mehr ideal,denke ich. Die Werkstatt brauchte auch sicherlich 1-2 oder gar mehr Versuche und irgendwann war wohl ne Grenze erreicht,die man schlecht einschätzen kann. Ich mache denen nicht den geringsten Vorwurf, ich weiss wie schwierig sowas ist.
Im kalten Zustand hat das Lager evtl. noch Spannung und sobald das Differential seine Betriebstemperatur von etwa 80 Grad erreicht,kann das Lager dann lose auf dem Triebling sitzen, was Geräusche verursacht und Verschleiß fördert.Wer weiss wie oft im Laufe der Jahrzehnte das Differential schon neu gelagert wurde und der selbe Tellerradsatz verwendet wurde.
Wegen der Achse schreibe ich dir ne PM.
Viele Grüße
Roy

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Hallo Roy

Ich hatte einen 122S mit Overdrive und 4,56 Dana 27 Hinterachse vom 123GT und einen P1800 mit ebenfalls 4,56 Dana 30 Hinterachse. Die 4,56 Übersetzung war mir immer, ausser im Gebirge, etwas zu kurz. Beide Achsen machten Geräusche und es gab daher Handlungsbedarf.

In den P1800S habe ich dann eine gebrauchte 4,1 Amazon Achse eingebaut. Jetzt ist es ein entspannter Cruiser. Der Overdrive ist ein reiner Schongang für die Autobahn. Anfahren ist überhaupt kein Problem. Dauergeschwindigkeit von 170 km/h ist mit Ölkühler auch im Sommer möglich. Im Gebirge ist sie eindeutig etwas zu lang. Nach dem Ausdrehen des 2. Ganges reicht die Kraft des B18B knapp nicht um im 3. noch gut am Gas zu hängen. Viel fehlt nicht und mit B20, etwas Tuning und einer nicht zu scharfen Nockenwelle wäre es vermutlich perfekt. Mein nächstes Projekt?

In die Dana 27 Achse des 122S habe ein LSD mit NOS Teller- und Kegelrad in 4,3 Übersetzung eingebaut. Diese Übersetzung finde ich mit einem B18B und Overdrive ideal!

Das LSD war von einem International Scout und hat frisch revidiert inklusive Versand nur ca. 400 USD gekostet. Das Original Dana/Spicer 27 Teller- und Kegelrad waren eigentlich für einen Jeep gedacht, denn die 4,30 Übersetzung gab es von Volvo erst für die Dana 30. Teile für einen Jeep sind übrigens viel günstiger als für Volvo! Also nie sagen, dass die Teile für einen Volvo gedacht sind :-) sonst kostet es sofort das Dreifache.

Viel Glück bei der Suche.
Ron

Gets Around
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Hallo Ron
Sehr aufschlussreich,dein Beitrag !! Das heisst also,dass das Kegel/Tellerrad von einem Jeep International Scout ohne Änderungen in die Spicer Dana 27 passt?? Weisst du zufällig noch,ob das LSD, welches du aus USA hattest,8 oder 10 Schrauben für die Tellerradbefestigung hatte? Es würde mich auch interessieren, ob es zwischen M27 und M30 Tellerradsätzen noch einen andern Unterschied gibt,als die 8 und 10 Bolzenbefestigung fürs Tellerrad. Andere Lagersitzdimensionen oder sowas.Mit anderen Worten: Passt ein Differentialkorb mit 10 Löchern und dazu passendem Tellerradsatz in ein M27 Achsgehäuse?
Ausserdem würde mich sehr interessieren, aus welchem Baujahr der International Scout gewesen ist,von dem dein 4.3:1 Tellerradsatz war.
Grüsse Roy

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Hallo Roy

Haben nicht das M27 acht Schrauben und das deren M30 zehn?
Das Lamellendifferential sind bei mir von einem International Scout mit Dana27. Den exakten Jahrgang des LSD kenne ich nicht. Es hat auf jeden Fall in die Volvo Achse gepasst, ist ja auch vom selben Hersteller. Einzig das Lager des Kegelrades hatte eine andere Dimension. Gewisse Studebaker hatten angeblich auch Dana27 mit LSD.
Teller und Kegelrad waren vermutlich von einem Jeep CJ5 und als NOS in der Bucht.
Die exakte Übersetzung ist 4,27:1 und mit dem grünen Zahnrad vom Amazon Kombi stimmt der Tacho auch exakt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Teile einer M30 in eine M27 passen könnten. Sieht für mich schon mal rein optisch nicht so aus.

Wichtig ist bei Dana30 immer die grobe Verzahnung mit zehn Zähnen damit die Steckachsen auch passen. Spannend wäre wenn jemand Volvo Steckachsen nachfertigt und diese ausser mit grober Verzahnung auch mit feiner 27er Verzahnung anbieten würde. Das Angebot an gebrauchten LSD‘s wäre dann riesig.

Grüsse
Ron

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Offensichtlich hat jetzt sonst noch jemand bemerkt, dass die Dinger in Volvos passen:
https://www.ebay.com/itm/DANA-27-POWER-LOCK-LSD-POSI-RARE-REBUILT-10-SPL-JEEP-CJ5-CJ6-SCOU...

Gets Around
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Servus Ron. Sehr interessant, das ganze. Ich hab mich mal im Internet in den Staaten umgesehen,da gibt's tatsächlich einiges an Angeboten, was die Dana 27 betrifft. LSD,s und Powerlock Sperrdifferentiale habe ich auch schon bei Schwedischen und Finnischen Händlern gesehen,allerdings immer so um die 750 Euro,wenn mich nicht alles täuscht. Ich bin eigentlich aber nicht an Sperren interessiert,mir reicht das normale offene Differential. Aber um an Tellerradsätze und Ersatzteile für das Differential zu kommen,ist die Sache mit dem Jeep ja mal gut zu wissen, Dank dir dafür. Ich bin jetzt über den Holländischen Volvoclub an ein NOS Tellerradsatz gekommen, den werd ich mal verwenden. Derzeit bin ich mit ner Amazon Leihachse unterwegs und das fahren mit der 4.1 übersetzung ist wirklich prima!! So kann ich gut die Schwedentour in 14 Tagen fahren.
Viele Grüße Roy

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Hallo Roy

Für eine Schwedenreise ist die 4.1 Übersetzung mit Overdrive sicher ideal.
Eine Sperre macht bei kurzen Übersetzungen und engen, schnellen Kurven Sinn und an einem Track-Day richtig Spass

Bei gebrauchten Achsen ist oft die Bohrung für die Welle der Ausgleichsräder im Differentialkorb ausgeschlagen. Auch revidiert klackern diese fröhlich weiter obwohl alles ersetzt wurde. Vermutlich ist die Welle härter als der Korb.

Gute Fahrt nach Schweden.

Skål
Ron


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