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Steckacksen/Achswellen schlagrichten

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Servus Volvoniacs
Im Zuge meiner Spicer M27 Revision beschäftige ich mich derzeit wieder damit ein Pärchen Steckachsen ohne Risse und ohne grösseren Schlag zusammen zu bekommen - keine leichte Aufgabe.
Da man neue Steckachsen im Handel nicht mehr bekommt, von einem großen und bekannten Teilehändler angebotene "in Deutschland überarbeitete" Wellen zwar ein nachgeschnittenes Gewinde besitzen, dafür aber auch teilweise RISSE und Wellenschlag von 13 bis 70! Hundertstel , bin ich dazu übergegangen die mittlerweile 6 zusammengetragenen Steckachsen selbst zu Hause zu richten um wenigstens 2 EINIGERMAßEN rund laufende Antriebswellen in meine Hinterachse einbauen zu können.
Mich würde interessieren welche Meinung ihr von meinem Vorgehen ( Wellen richten ) habt, ob ihr da Bedenken hättet, was die Gefügeveränderung des Materials betrifft usw.
Es gibt ja Firmen die Wellen Flammrichten und mit hydraulischen Pressen richten, doch so langsam nimmt die Hinterachsrevision finanzielle Ausmaße an, die mich dazu verleiten, das Richten selbst zu übernehmen. Flamm und hydraulisch richten kann ich beides zu Hause nicht, so habe ich mich fürs Schlagrichten entschieden.

Ich bin folgengermaßen vorgegangen :

Ein altes Hinterachsgehäuse was nicht mehr benötigt wurde auf 2 stabile Böcke gestellt, die Steckachse die gerichtet werden soll, eingebaut. Mit Magnethalter und Meßuhr ganz weit aussen in Richtung Gewinde der Welle, den Schlag ausgemessen, die höchste Stelle mit Stift markiert.
Dann alte Mutter zur Bremstrommelbefestigung aufs Wellengewinde gedreht und mit dickem Hammer beherzt auf die höchste Stelle des mit der Meßuhr ermittelten Höhenschlages gekloppt !
Nach jedem Schlag nachgemessen ( jeder Schlag bringt etwa 1/100 ) und das ganze fortgeführt, bis ich einen Rundlauf mit 2/100 mm erreicht habe. ( Genauer bekomme ich es leider nicht hin )
Bisher habe ich drei von sechsen so gerichtet, bin mir aber unsicher ob ich so gerichtete Wellen auch wirklich fahren kann..........

Was meint ihr denn dazu ??

Grüße
Hillbilly/Redneck-Style-straightening-Roy
Editiert am Mon 29. Jan. 2018, 22:03:48 von Sstrayy

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Guten Morgen Roy!

Und eben erst gelesen!

@
Mit Magnethalter und Meßuhr ganz weit aussen in Richtung Gewinde der Welle, den Schlag ausgemessen, die höchste Stelle mit Stift markiert.
Dann alte Mutter zur Bremstrommelbefestigung aufs Wellengewinde gedreht und mit dickem Hammer beherzt auf die höchste Stelle des mit der Meßuhr ermittelten Höhenschlages gekloppt !

Da meinst du drischst am Ende der Steckachse weit ausholend mit dem 2kg Fäustel auf das Achsende drauf? Na klar, mit einem 300g Hämmerchen passiert da nichts!
Und am Ende des Kegels zum Lager hin ist der Schlag entsprechend geringer? Es muss ja Gründe geben warum nur der Teil der Steckachse der vor dem Lager und außerhalb des Achsgehäuses sitzt einen Schlag von 13 bis 70/100 hat? Also muss irgendwann im Laufe der Zeit, mit der Achse, dem P1800 etwas passiert sein, dass es zu solchen Rundlaufehlern, zu so einem Verzug des Achsstummels gekommen ist. Es muss zu harten Schlägen gekommen sein, denn von neuem an war das bestimmt nicht so, das liesen die Fertigungsprozesse gar nicht zu.

Du bist doch Automobilmechaniker Roy und du kannst dich sicher noch erinnern wie die Altgesellen auf den festsitzenden Bremstrommeln rumgedroschen haben bis diese sich lösten? Was für einen Hammer hatten sie? Jetzt hatten die Fahrzeuge der Marke an denen der Altgeselle und du schraubten Steckachsen mit Naben und die Trommel löste sich nach wenigen Schlägen vom Rost und Dreck. Unsere alten Volvos haben einen Kegel an der Steckachse und die Nabe in der Bremstrommel, was eindeutig die schlechtere Lösung ist, aber billiger in der Fertigung.

Der Volvohändler in Mainz zu dem ich am Anfang hin bin hatte vor Volvo eine Hanomag-Vertretung  ! Anfang, Mitte der Achtziger fuhren noch einige Hanomag rum und so konnte es vorkommen, dass neben den Volvos auch mal ein Hanomag-LKW stand. Wenn der letzte LKW-Schlosser der noch da war nichts zu tun hatte musste er bei den PKW aushelfen, Motor einstellen, am Ende noch an der Einspritzanlage rumfummeln das durfte er nicht, aber Bremsen reparieren an alten Volvos. Und so durfte ich mal mit ansehen wie er mit dem Schlagschrauber am Bremstrommelabzieher rumballerte und zwischendurch immer wieder mit seinem Lieblingshammer auf die Bremstrommel draufdrosch. Anschließend hat er die Mutter mit einer bestimmt 2 Meter langen Verlängerung (wirklich) wieder festgezogen. So haben alle Schlosser gearbeitet, vielleicht nicht ganz so grob wie der Hanomag-Schlosser, aber wenn sich das Ding nicht gelöst hat gabs Dreche. Zeit war und ist immer noch Geld und der Meister oder Chef saß ihm im Nacken.

Und von solchen Aktionen, so behaupte ich, kommen die verzogenen Achsstummel! Einschläge in tiefe Schlaglöcher oder flottes überfahren von hohen Bordsteinen sind bestimmt nicht die Ursache, diese federt der weiche Reifen mit seiner Luft ab, wenn dann nehmen die Reifen oder Felgen Schaden.

Also Roy, irgend welche Schläge haben die Achse verzogen und du richtest sie wieder mit Schlägen. Für die mit den 13/100 hast du, weil nicht jeder Schlag was brachte, vielleicht 20 mal zugeschlagen, was soll da passieren? Die Steckachsen sind weich, nur ihre Zugfestigkeit wurde durch Wärmebehandlung (vergüten) erhöht. Ich sehe also keine Probleme warum du die Steckachsen nicht einbauen kannst! Die 2/100mm Restschlag machen 100% nichts aus, vermutlich liegst du damit in der Fertigungstoleranz. Und du hast die richtigen Materialien zur Risseprüfung zu Hause?

Die Achsstummelabrisse von denen ich bis jetzt gehört habe sind immer bei niedrigen Geschwindigkeiten geschehen und harmlos ausgegangen. Wenn ich aber daran denke was bei hohen Geschwindigkeiten passieren könnte, wird mir ganz übel und so fährt, seit ich das erste mal von so einem Achsschaden gehört habe,seit Jahren ein ungutes Gefühl mit.

Eine Menge Text wieder und du brauchst eigentlich nur den zweiten Absatz hier oben drüber, aber, so denke ich, verstehen auch die weniger Erfahrenen unter uns die Zusammenhänge??

Äh Roy, und die Achswerkzeuge die bei Detlef rumhängen sind welche für neuere Volvos!

Gruß Bernhard
Editiert am Tue 30. Jan. 2018, 13:30:02 von Börnaut

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Servus Bernhard! Du sprichst mir aus der Seele! Genau das ist auch meine Vermutung, dass die krummen Achsstümpfe ( es waren wirklich immer nur die Achsstümpfe unrund, der Rest der Welle nie) durch das brachiale und laienhafte eindreschen mit dem Hammer während der Bremstrommeldemontage kommen. Und ich seh es ebenso wie du,dass die Welle mit dem Hammer krumm gekloppt wurde,also warum nicht wieder mitm Hammer geradekloppen?
Ich danke dir für deinen Beitrag,das bestätigt mein Vorgehen und meine Meinung darüber. Rissprüfung will ich noch machen, es gibt da so ein Spray was man auf die Wellen sprüht und dann gehen die Risse weg !
Nee Spass.... Man kann dann unter ner UV Lampe wohl sehen,ob Risse vorhanden sind.
Ich will mir das mal bestellen, hab ich kürzlich bei Amazon gesehen. Es lebe die moderne Zeit, jedenfalls manchmal :-)
Die Werkzeuge für die Achse hab ich ja inzwischen, aber trotzdem klappt es nicht so wirklich. Es scheint an dem nachgefertigtem Tellerradsatz zu liegen, der in Nahost gefertigt wurde....
Ich versuchs jetzt mit einem guten gebrauchten Satz. Das Problem bei der Nachfertigung ist halt,dass man sich nie sicher sein kann, ob man das was im Werkstatthandbuch steht, welches ja für Dana/Spicer Teile ausgelegt ist, auch auf die Nachfertigungen übertragen kann.
Scheiß zweifelei....Spicer hatte eine Gleason Verzahnung und die Nachfertigung ist Klingelnberg Verzahnung.
Ich hoffe,ich kann nach Essenheim mitm P1800 kommen :-/
Bis bald und Gruß an dich und deine Familie.
Roy
Editiert am Tue 30. Jan. 2018, 18:38:17 von Sstrayy

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Hallo!

Gibt es keine weitere Meinung unter der werten Leserschaft zu diesem Thema, keine Kritik an der Vorgehensweise von Roy und meinen Ratschlägen?

Da es keine neuen Steckachsen mehr gibt ist die einzige Alternative nur krumme Steckachsen? Am Gewinde der Steckachse passiert gar nichts da dies von der Mutter geschützt wird, Radlager und Muttern wird Roy neue nehmen. Radlager sind hochpräzise Teile, aber robuster als wir glauben.

@Roy
Es scheint an dem nachgefertigtem Tellerradsatz zu liegen,der in Nahost gefertigt wurde....

Ich rate dir den Originalsatz oder den guten gebrauchten zu nehmen, eine mit Gleasonverzahnung. Teller- und Kegelrädern die irgendwo in kleinen Stückzahlen gefertigt werden würde ich nicht trauen!

Wenn es dir Roy und der restlichen Leserschaft recht ist, dann mache ich diesen Diskussionsfaden mal zu einem Technikerklär-Thread?

Die Hypoidverzahnung ist eine Bogenverzahnung und hat den Vorteil gegenüber eines gerade verzahnten Kegelradantriebs viel laufruhiger und höher belastbar zu sein, da mehr als ein Zahn im Eingriff ist. Bei alten Autos aus den Dreißigern hört man im vorbeifahren ein singen und wimmern, das kommt von den gerade verzahnten Zahnrädern der Hinterachse und des Getriebes. Das laute gekreische das man bei Innenaufnahmen von z.B. DTM-Rennwagen hört kommt von den gerade verzahnten Getrieben (hat spezielle Gründe) ebenso das jaulen beim flotten Rückwärtsfahren mit unseren Autos von dem gerade verzahnten Zahnradpaar des Rückwärtsgangs.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hypoidantrieb

https://de.wikipedia.org/wiki/Kegelradgetriebe

Ein Laie kann sich nicht vorstellen wie genau das alles gefertigt ist was sich an unseren Autos dreht. Toleranzen von wenigen tausendstel Millimetern, oft noch weniger, sind normal, sonst würde kein Motor lange laufen, kein Getriebe leise sein und gescheit schalten lassen und sich kein Rad drehen.

Bei meinem Arbeitgeber gab es den eigenen Achsenbau in einem Riesengebäude in dem alle Teile für die Produktion von Vorder- und Hinterachsen angefertigt wurden, auf Montagebändern zu fertigen Achsen montiert und in Gestellen ans Band geliefert wurden. In einem Teil der Halle standen viele Maschinen der Firma Gleason, die, na logisch, Teller- und Kegelräder mit Gleasonverzahnung herstellten. Diese hochpräzisen robusten Maschinen stellten Teller- und Kegelräder über Jahrzehnte Tag für Tag in zwei Schichten her und ich habe nie gesehen, dass eine dieser Maschinen mal in Reparatur war. Die Werker haben das fertige Teller- oder Kegelrad aus- und das nächste einspannt und aufs Knöpfchen gedrückt, den Rest machte die Maschine und sie schaltete sich am Ende der Bearbeitung von selbst ab, ohne jegliches Zutun moderner Elektronik. Die fertigen Teile wurden in Körbe abgelegt die in den Gehängen eines Förderbandes standen das über hunderte Meter an den einzelnen Bearbeitungsstationen vorbei lief. Auch gab es einige Spezialisten in einem extra Raum die auf Gleason Schleifmaschinen die Schneidräder wieder schäften. Die Messer der Schneidräder waren auswechselbar und konnten viele mal nachgeschliffen werden, wenn sie abgenutzt waren wurden neue eingesetzt. Durch das nachschleifen waren die Messer unterschiedlich lang und so brauchte es wieder sogenannter Einrichter die die Maschinen einrichteten, wenn die Schneidräder ausgewechselt wurden.

Die Teller- und Kegelräderrohlinge wurden im Gesenk geschmiedet, die Kegelräder später auf Kaltfließpressen gefertigt. Alle Außenmaße wurden auf Drehautomaten bearbeitet, alle Bohrungen und Gewinde angefertigt, das Außengewinde am Kegelrad geschnitten und die Keilverzahnung auf dem der Kardanwellenflansch sitzt hergestellt. Dann erst Anfertigen der Hypoidverzahnung auf den Gleasonmaschinen, anschließend Wärmebehandlung um die Festigkeit zu erhöhen. Der Innendurchmesser am Tellerrad in dem der Ausgleichskorb sitzt und die Lagersitze am Kegelrad geschliffen, dazwischen immer wieder Qualitätskontrollen damit keine fehlerhaften Teile weiter gegeben wurden.

Meine Abteilung befand sich damals im Achsenbau und ich war immer sehr neugierig, woran sich bis heute auch nichts geändert hat . Wann immer es ging bin ich in die Produktion gegangen und habe den Leuten über die Schulter geschaut und Fragen gestellt. Ganz besonders war ich davon fasziniert, dass auf speziellen Maschinen ein Teller- und ein Kegelrad genau in der Lage wie sie in den Achsen später zu einander laufen aufgenommen und mit einem Pinsel hauchfein etwas von einer gelben Paste aufgetragen wurde (nicht so eine Sauerei wie in den you tube Filmen unten) und die Teile zusammen liefen. Anhand wo die Paste weggewischt war konnte er sehen wie das Tragbild der Zähne war und er verstellte die Maschine so lange bis es stimmte. Dieser Wert wurde dann mit einem Elektroschreiber auf das Kegelrad geschrieben und der Kollege im Zusammenbau legte diesen Wert dann mit Scheiben, den sogenannten Shims, bei. Wie mit den Achsen und den Teilen in ihnen teilweise umgegangen wird wissen wir ja jetzt und so war ich damals beeindruckt als der Kollege ein Haar des Pinsels ausriss und zwischen zwei Zähne legte, anschließend startete er die Maschine wieder und es war ein lautes klackern zu hören. Also sollten peinlichste Sauberkeit bei der Fertigung und bei späteren Reparaturen oberste Priorität haben!

Dies alles aus meiner Erinnerung von 1967 oder war es 68  !

Roy sicher hast du dich schon in alles mögliche eingelesen? Hier habe ich das Einstellen eines Hinterachsdifferenzials an einer Opelachse gefunden, das waren genau so starre Achsen wie die an den alten Volvos. Auf Seite 12 kann man sehen wie das Tragbild aussehen muss und wie nicht, im Volvowerkstatthandbuch übrigens genauso und auf Seite 6 sieht man an der Stirnfläche die Angaben die mit dem Elektroschreiber aufs Kegelrad geschrieben wurden.

www.smon.de/Restaurationshelfer/EinstellendesHinterachsdifferenzials.doc

Hier wird auf you tube gezeigt wie es geht, deutsche habe ich keine gefunden!

https://www.youtube.com/watch?v=dAqAqODmcj4

Die alten starren Hinterachsen in den Oldis verrichten/ten über Jahrzehnte und hunderttausenden Kilometern unauffällig ihren Dienst. Dabei wurden sie oft vernachlässigt, junge Kerle haben bei Vollgas die Kupplung fliegen lassen und Familienväter und Bauherren sie mit überladenen Anhängern überlastet. Und sehen sie dann irgendwann so aus wie die Achse von Nalle, kann in ihrem inneren trotzdem noch alles in Ordnung sein.

Also geht gut mit euren Achsen um

Bernhard

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Schönen guten Morgen Bernhard,
vielen Dank für deine Ausführungen zur Produktion von Teller und Kegelrädern. Da sieht man mal WIE genau man sein muss beim Einstellen ( das Beispiel mit dem Pinselhaar )
Ich bin - wie so oft - der selben Meinung wie du, dass Nachfertigungen nicht zu trauen ist.
Leider hab ich das immer wieder bestätigt bekommen, denn ich habe noch keine Nachfertigung in den Händen gehabt - egal in welchem Bereich des Autos - die so gut waren wie das original.
leider waren manche Sachen sogar ERSCHRECKEND schlechter als gebrauchte .....
So wird es wohl auch mit der Teller/Kegelradkombi sein, ich kann sie leider nicht nachmessen.
Man muss ja manchmel froh sein, dass es überhaupt etwas an Teilen gibt.
Ich muss zugeben, dass ich das Handtuch geworfen habe und die Achse jetzt in Duisburg liegt mit 2 gebrauchten original Spicer/Dana Gleason Sätzen, die ich beigelegt habe.
Ich hab die Nerven einfach nicht mehr, nach zig Nächten Achseinstellung im Keller.
Parallel dazu hab ich auch immer noch Probleme mit meinem Kardanwellenbauer, der es nicht auf die Reihe kriegt mir ne Kardanwelle SO zu bauen, wie ich sie brauche.
Es NERVT ....ich gewinne den Eindruck, das in der heutigen Zeit die Worte Qualität und Sachkenntniss für viele Firmen keine Bedeutung mehr haben.
Hab sie nun zum 2. mal dort, vielleicht bekomme ich JETZT ein Kreuzgelenk in der richtigen Breite und ein Schiebestück OHNE klemmende Stelle.
Nun harre ich der Dinge die da von den sehr geschätzten Brüdern aus Duisburg nun kommen mögen.
Bernhardt, ich habe genau den selben Beitrag über die Opel Achse als Beispiel für mich genommen und auch diverse amerikanische Beiträge in you tube angeschaut.
War sehr aufschlussreich, aber bringt alles nix, wenn du keine ordentliche Teile hast.
Zu den Steckachsen nochmal : Ich hab jetzt 6 Stück zu Hause die keine Risse haben und die ich versucht habe zu richten. 2 Davon wollten durch Schläge mit dem Hammer absolut nicht gerade werden, das könnten welche von der verstärkten "Heavy Duty" Version sein.
Gestern habe ich mit einem Freund geredet, der eine Maschinenbaufirma hat. Dieser Freund hat mit zugesagt, dass er mal versucht diese beiden im Flammrichtverfahren zu begradigen. ( frage mich nur, wie die krumm geworden sind, wenn ich sie mit dem Hammer nicht richten kann )
Blöd ist auch, dass die Muttern nach dem Gewinde nachschneiden ziemlich auf dem Gewinde rumwackeln....
Da kommt es auch wieder drauf an, von wem man die Muttern bestellt hat. Die einen passen besser, die andern sind deutlich grösser. Beide natürlich 7/8 Zoll UNF Gewinde.
Und wieder zweifle ich an der Qualität der Teile die man so kaufen kann, wo mein Leben und das meiner Frau dran hängt.....
Nen schönen Freitag euch allen.
Grüße
Roy

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Hej, Hej,
Ich kann zwar hier nicht wirklich etwas beitragen außer vielleicht: „Wahnsinn, mit dem Hammer auf die Steckachsen einschlagen - das hätte ich mich (vom technischen Unwissen einmal abgesehen) nicht getraut!“ Aber ich bin sehr gespannt, wie es ausgeht...

@Bernhard
Danke für den technischen Background zu dem Thema, gerade den kleinen Film fand ich sehr erhellend, da mich das Thema Hinterachse ja gerade selber umtreibt...

Gruß und fast schon ein schönes Wochenende, Nalle

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Hej,hej Nalle. Ich bin ja selbst gespannt was passiert. Tatsache ist,dass ich die Wellen bis auf 0,02 mm gerade bekommen hab. Wie das mit der evtl. Gefügeveränderung im Metall aussieht....Keine Ahnung. Aber wie Bernhard schon sagte,man hat sie mit dem Hammer beim Bremstrommel abziehen krumm geschlagen,warum nicht wieder mit dem Hammer zurück schlagen. Es geht dabei ja um hundertstel Millimeter. Falls ich mal irgendwann wieder alles zusammen hab, hab ich mir vorgenommen die Wellen nach mehreren Probefahren noch mehrmals auf evtl. entstandenen Risse zu prüfen und wieder auf Rundlauf zu prüfen. Ich werd euch berichten.
Grüsse Roy


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