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Kompressor für kleine Werkstattarbeiten

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Hallo zusammen,
ich habe mich mal auf die Suche nach einem brauchbaren Kompressor gemacht. Die Suche in der elektonischen Bucht ergab fast 39000 Treffer, das erschlägt einen ja direkt. Nach der Durchsicht der ersten Seiten kamen ein paar Fragen auf, was für so eine Hobbywerkstatt wohl geeignet ist:

Direktantrieb oder Riemenantrieb
1- oder 2-Zylinder
380 oder 230 Volt (230 ist flexibler da überall einsetzbar)
Drehzal 1400 oder 2800 (sind die langsamdrehenden wirklich deutlich leiser wie die Annoncen behaupten?)
Kesselgrösse 50 ltr?
Literleistung? Ansaug und Entnahme?
Gibt es Marken von denen man lieber die Finger lässt? Oder sind die einschlägigen Marken wie Einhell, Güde, Stabilo sowieso alle aus der gleichen Fabrik?

Einsatz wird wohl mal ein Räderwechsel und Reinigungsarbeiten sein sowie allgemeine Schrauberei.Lackieren will ich nicht, das werde ich den Profis überlassen. Allerdings plane ich auch eine kleine Sandstrahlkabine da mir die Kabine an sich letztes Jahr schon zugelaufen ist.

Wäre nett mal Eure Meinung zu hören.
Danke im Voraus,

es grüsst der
Knut
der erstaunlicherweise in der Suche nichts gefunden hat.
Editiert am Fri 19. Apr. 2013, 23:23:41 von KombiElch

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Hallo Knut,

für Schlagschrauber und Sandstrahlkabine brauchst du recht ordentlich Luft und eine größere Menge Luftvorrat.

Mein Tipp, such dir erst die Werkzeuge die du nutzen willst heraus, dann hast du die technischen Daten als Anhaltswert.
Die Mindestanforderung erfüllende Kompressoren sind dann meiner Erfahrung nach eindeutig zu klein, die laufen dann ständig. (Lärmbelästigung)

So etwas hier sollte es mindestens sein:
http://www.detec-handel.de/gaeuede-kompressor-400-10-50-c/a-3212/

Grüße
Jens
Und heiter immer weiter......

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Moin Knut.

Ein Kompressor wie vom Jens vorgeschlagen sollte ausreichend sein für die Zwecke die du erfüllt haben möchtest.

Ein solches Gerät mit vergleichbaren Leistungsmerkmalen hat uns bei manch Teile-Ernte-Schrauberaktion absolut genügt, ALLE Schrauben, auch die dicken, löste der große Druckluftschrauber leicht, der kleine Druckluftschrauber sowieso.

Für ein Dauerschrauben mit Druckluft und mehreren Geräten zu klein mit 50 Ltr, zum Lackieren von größeren Flächen auch, zum Sandstrahlen in der Mini-Kabine vielleicht genügend mit Geduld das Teil, sowas haben wir nicht probiert.

Und es gibt Dienstleister für solche Dinge, am Ende oft stressfreier, auch finanziell, was Strahlgut betrifft welches man nicht selber bevorraten muß für vielleicht mal gelegentliche Arbeiten.
Aber probieren kann man das ja auch, wenn wie in deinem Falle eh eine kleine Kabine schon da ist.

Der Vorteil eines solchen, noch kompakten Gerätes ist die Mobilität.
Und Druckluft im Hause ist erst recht vielerlei vorteilhaft verwendbar.
Da habe hier ich zwar nur einen kleineren Apparat, 30 ltr, 8 bar, preiswert mit Zubehör vor Jahren bei Aldi mitgenommen für 80 Euro, Hersteller Einhell.
Tuts gut.
Nur zu wenig Leistung für den dicken Rattermann manchmal bei Radmuttern.
Für Grundierung, Lackieren v. kleineren Flächen, Konservierungsmittel, Ausblasen, Reifenfüllen usw. ist das Gerät mehr als ausreichend zu verwenden.
Und beim anzündeln der Grillkohle mittlerweile unverzichtbar im Haushalt hier.

Zum Güde oben hier noch ein link:
http://www.lidl.de/de/Kompressoren/Guede-Kompressor-400/10/50-N
Da sind auch ein paar technische Angaben. Und mit Güde Geräten ist man auch gut bedient, oder Einhell usw.

Wenn's richtig professionell blasen soll kommt nur ein 380V Gerät mit ab 200 ltr Kessel infrage, der stationär in der Halle irgendwo eingebaut wird.
Aber das ist ja weniger dein Anliegen gewesen. Gibt es aber auch gelegentlich aus Werkstatt Auflösungen so wie allerlei

Ein schönes Wochenende allseits und Grüße - Andi

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Hallo Knut
Mir ist vor Jahren ein mittlerer 220er Kompressor mit35 Lt. Luftkessel "zugelaufen". Das Teil ist noch knapp tragbar. Kann also bei Bedarf auch mal im Haus und Hof verwendet werden. ZB. mit einer Airles-Spritzpistole, um einen Gartenzaun zu imprägnieren etc. Steht das Teil in der Garage, kopple ich es mit einer modifizierten, grossen, leeren Propan-Flasche, welche dann als zusätzlicher Windkessel bereit steht. Das Gerät rattert dann länger, bis die erweiterte Speicherkappazität aufgefüllt ist, der Druck und die Menge an Luft "hällt" dann dafür wesentlich länger.
                Gutes Wochenende     Amandshue

Gets Around
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Hallo Grüße,
ich kann Dir raten mein Opa hat mal zu mir gesagt bei zwei Dingen sollte man im Leben nicht sparen wenn man investiert, bei Frauen und beim Werkzeug wenn man lange Freude haben will, ich denke da ist was waren daran.

Bei dem Kombressor ist ein 230 Volt wesentlich flexibler ich hab einen Spannagel Kompressor ist ein wirklichz guter Kompressor und was wichtig ist lass ihn probelaufen die wirklich guten sind flüsterleise das därf man nicht unterschätzen.
Grüße
Chris

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Hallo,

also wenn du eine kleine Strahlkabine betreiben willst solltest du ein etwas besseres Gerät haben.
Jens hat da schon recht so 400l sollten es schon ein.
Ich hab ein ähnliches Model wie der link von Jens, wobei hersteller ist Herkules vom Bauhaus. War mal ein günstiges Angebot.
Des weiteren hab ich noch schon länger einen weiteren der fest in der Werkstatt verbaut ist. Hat bis jetzt immer für Schlagschrauber und Druckluftsäge usw. gelangt. Meistens war es ja eh nur Schlagschrauber und ab und zu die Luft für Reifen und Dinge sauber blasen.
Der hat nur so 300 l und das merkt man dann schon mal beider Karosseriesäge, immer mal wdier eine pause ein legen bis wider genug Luft da ist.

Wollte immer mal die 2 Parallel legen, aber da ich die Strahlkabine nicht in der WErkstatt nutze (wegen diesem feinen Staub) bin ich noch froh das der Herkules noch flexibel ist. Strahle meistens unter der Carport. Aber der Kompesser läuft bei der Strahkabine doch recht oft. So 50% der Strahzeit läuft er...

Grüße Daniel
Volvo V40; Volvo 240 Klassik Bj 1993; Volvo 123GT Bj 1968; VW T2B Westfalia "Helsinki" Bj 1975

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Ich habe bisher nichts über Literleistung (AUSGANG!!!) pro Minute gelesen, aber das ist das wichtigste! Wenn der Kompressor an sich zu klein ist um genügend Luftmenge in der benötigten Zeit auf den benötigen Druck nachzufördern, dann nutzt Dir der größte Kessel nichts. Und genau so wichtig ist die Leitung hinten dran, ein kleiner Schlauch bringt zwar 8 bar am Ende, aber keine Luftmenge. Mit 10mm Innendurchmesser lässt sich da schon etwas bewerkstelligen. Das was bei den Baumarkt-Kompressoren mitgeliefert wird taugt nur zum Ausblasen von irgendwelchen Ecken.

Ich würde wegen dem Lärm entweder einen Schraubenkompressor nehmen oder einen Jun-Air (gekapselt). Die sind zwar teurer, aber das permanente Gerattere der Baumarktkompressoren rund um die 100dB geht Dir bereits nach 5 Minuten sowas von auf den Sa**! Der oben genannte Güde wäre mir eine viel zu laute Krachbüchse, dafür brauchst Ohrenschützer oder eine gut gedämmte Abstellkammer.
Wenn Du das Geld für einen extrem leisen Kompressor nicht investieren willst dann solltest Du immerhin einen Langsamläufer (z.B. V2) mit Riemenantrieb nehmen, d.h. kleines Abtriebsrad am E-Motor und großes Antriebsrad am Kompressor. Der läuft dann eher gemütlich wie eine Harley...

Die ganzen Endgeräte haben immer Angaben wieviel l/min sie an Luft benötigen. Dabei gibt es auch großer Unterschiede. Billige Schlagschrauber verbrauchen Luft ohne Ende. Gute Geräte liegen bei 100-150l/min (mit höherem Dreh-/Lösemoment steigt dann auch der Luftbedarf). Wenn Du bereit bist in Markenwerkzeuge zu investieren kommst Du mit 200l/Min. Leistung aus. Lackieren und strahlen braucht wesentlich mehr, Deine Kabine sollte auf dem Typenschild den Luftbedarf ausweisen.

Und nochwas, die meisten Endgeräte arbeiten mit rund 6 bar, wenige mit bis zu 8 bar. Der max. Druck ist eher unerheblich, denn die meist angegebenen 10-12 bar von den Kompressoren brauchste eh' nicht. Ich habe meinen extra auf 8 bar begrenzt, dann schaltet er ab, und bei unter 6 bar wieder ein. Wobei ich habe auch nur so ein Miniding auf Rollen um mal etwas auszublasen, Reifen zu füllen oder für kleinere Druckluftwerkzeuge - allerdings das Ganze bei max. 56dB. Der läuft dann halt die ganze Zeit wenn ich damit arbeite, stört aber nicht.


Gruß ... Ingo
2005er V70R + '92er 960SE + '78er 262C ... denn das Leben ist zu kurz um langweilige Autos zu fahren http://www.networksvolvoniacs.org/extensions/awc/forums/images/emotions/default/biggrin.gi...

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Hallo Knut,

auch ich würde sagen: Nicht am falschen Ende sparen. Hab mir z.B. 'ne kleine Säulenbohrmaschine von Einhell gekauft - bekannte Marke, dachte ich, aber das ist Zeugs aus China mit teils irrwitzigen Schrauben - hier viel zu groß, da viel zu winzig, und Rost hast du schon dran, ehe du es auspackst. Für gelegentlichen Einsatz reicht es, aber viel könnte man damit nicht reißen. Was sicherlich auch auf zu günstige Kompressoren übertragbar ist - von der künftigen Lieferbarkeit der Ersatzteile ganz abgesehen. Allerdings lassen vermutlich längst auch namhafte und teurere Hersteller in China fertigen, dann aber mit besserer Qualitätskontrolle.

Ich würde nur nach Augenschein kaufen, und es ist völlig richtig, was Ingo sagt: Du wirst irre, wenn der Kompressor zu oft einschaltet und dann zu laut ist. Okay, du willst damit nicht Lackieren, aber für alle anderen, die hier mitlesen, sag ich es noch mal kurz: Dafür braucht man ein großes Volumen Luft mit kontinuierlichem Druck - wenn das nicht reicht und der Druck abfällt, wird der Farbnebel anders, und wer nur wenig Übung mit dem Lackieren hat, hat dann Probleme. Und man will ja gleichmäßig Fläche schaffen und nicht immer wieder neu ansetzen - ganz wichtig.

Ich hatte vor Jahren mal einen tragbaren Kompressor billig geschossen, der taugte, wie ich feststellte, nicht mal zum Ausblasen oder zum Aufpumpen von Reifen - war ich froh, als das Mistdings durchbrannte, denn ich werfe nur ungern Geräte weg, die noch funktionieren (auch wenn sie eigentlich nichts taugen).

Gruß
Kay

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Danke
Hallo,
na da sind ja einige Meinungen zusammen gekommen, danke dafür.

Ich werde also den Markt noch mal sichten, die Lautstärke scheint auf jeden Fall ein Argument zu sein.

Das mit dem Sandstrahlen ist eher nebensächlich, ich habe halt eine Kiste geschenkt bekommen die zwei Eingriffe mit montierten Handschuhen hat und einen Plexiglasdeckel. Das Manko an dem Ding: es ist aus Kunststoff und wird daher wohl sowieso nicht lange halten. Ich werde testen und berichten.
Bilder mache ich demnächst dann auch mal davon.

es grüsst der
Knut
der sich erst mal für eine Woche nach Gran Canaria abmeldet, auf besonderen Wunsch einer einzelnen Ehefrau

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Ich bin auch auf der Suche nach einem Kompressor, er sollte aber schon über 5o Liter, am besten 100 Liter Kesselvolumen haben.
Wenn also einer etwas weiß, wo etwas wie der Güde mit 100 Litern oder ein anderer gebrauchter angeboten wird, bitte hier posten. Drehstrom darf er auch ruhig haben.
Denke mal, dass Antworten hier gut hin passen.

Dirk
http://www.drag1.de

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Hallo Knut,

Beide meiner Kompressoren sind 50 Liter mit 2 Zylindern und ungefähr gleicher Luftlieferleistung.
Nummer 1. ist Schneider Druckluft, Nummer 2. der Herkules aus dem Bauhaus, den Daniel schon genannt hat (50 Jahre Bauhaus blabla).

Unterschied: Schneider Riemen (Langsamläufer), Herkules direkt (Schnellläufer).

Der Geräuschpegel ist gefühlt beim Schneider etwas weniger, aber nicht wirklich. Krach machen beide und meiner Meinung nach muss das auch so  :D , da wird schließlich Arbeit verrichtet...

Kleinere Lackierarbeiten kein Problem bei beiden.

Sandstrahlen, naja da brauchs nach 2 Min schonmal ne Pause. Strahlen mach ich aber nicht mehr, ist ne tierische Sauerei und Drittanbieter können das schneller und besser.

Grüsse
Lothar (schönen Urlaub!)

Just Got Here
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Quote:KombiElch 19. Apr., 23:18

Nach der Durchsicht der ersten Seiten kamen ein paar Fragen auf, was für so eine Hobbywerkstatt wohl geeignet ist:

Direktantrieb oder Riemenantrieb
1- oder 2-Zylinder
380 oder 230 Volt (230 ist flexibler da überall einsetzbar)
Drehzal 1400 oder 2800 (sind die langsamdrehenden wirklich deutlich leiser wie die Annoncen behaupten?)
Kesselgrösse 50 ltr?
Literleistung? Ansaug und Entnahme?
Gibt es Marken von denen man lieber die Finger lässt? Oder sind die einschlägigen Marken wie Einhell, Güde, Stabilo sowieso alle aus der gleichen Fabrik?

Einsatz wird wohl mal ein Räderwechsel und Reinigungsarbeiten sein sowie allgemeine Schrauberei.Lackieren will ich nicht, das werde ich den Profis überlassen. Allerdings plane ich auch eine kleine Sandstrahlkabine da mir die Kabine an sich letztes Jahr schon zugelaufen ist.



Hi KombiElch,

Zu den Zylindern: Sobald du einen 50l Kompressor oder größer wählst, hast dus ohnehin nur mit 2 Zylindern zu tun.

380V sind meist die großen Kompressoren ab 100 Liter Kesselgröße. Kommt für deine Anwendungen aber wahrscheinlich nicht in Frage.

Drehzahl ist komplett zweitrangig. Wichtig ist die Abgabeleistung (l/min) und die Kesselgröße. Luftdruck ist uch wichtig, aber es haben sowiesoei alle Werkstattkompressoren mind. 8 bar, was dir für alle gängigen Anwendungen und Werkzeuge reicht.

Wenn du Sandstrahlen und Schlagschrauben willst, braucht einen 50l kompressor mit mind. 250 l/min Abgabe würd ich sagen.

Zu den Marken: Ich selber nutze einen Aircraft Kompressor (drittes Modell von Oben)und bin damit happy. Nur ist das halt auch ne teuere Porofi-Marke. Natürlich kannst dus auch mit einem Güde oder IEnhell versuchem. Hier leist man aber häufig, dass diese halt nicht für die regelmäßige Anwendung gut sind, da sich häufig die Motorschutrelais der Motoren aufhängen und somit die Motoren gerne mal durchbrennen.


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