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1800ES in der Oldtimer Markt

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Forum Vet
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N'Abend Jungs,

habe mit Neugierde die aktuelle Markt an der Tanke mitgenommen, war doch mal wieder ein Sarg auf dem Titel.

Vielleicht liegt es ja an mir, aber irgendwie scheint mir die Oldtimer Markt immer flacher, schlechter recherchiert und schlechter geschrieben zu werden. Fällt mir vermutlich immer dann auf, wenn über ein Auto geschrieben wird, dass ich halbwegs gut kenne. Der Artikel zum Thema Kombis aus 5 Nationen kam von Gregor Schulz, den ich bislang halbwegs vernünftig fand.

Ich muss gestehen, dass ich bei der Markt mittlerweile zuerst die Artikel vom Blaube lese, dann die Rubrik "Nachgehakt"...... und dann vielleicht noch einen Artikel wo mich das Auto sehr interessiert bevor die Zeitung auf den Stapel wandert. Würde der Blaube, den ich von der Schreibe aber vor allem der Recherche echt gut finde, einen Blog betreiben, würde ich wohl keine Oldtimer Markt mehr kaufen.

Was mich entäuschte:
- Inhaltlich wirklich nichts zum Auto was relevant ist bzw. teilweise auch falsche Aussagen bzw die Interessanten wurden "vergessen"....
- Jetzt bin ich aus bekannten Gründen kein "Gunvor" aber wenn ich so einen Artikel mache, warum nimmt man dann kein Auto, das optisch "korrekt" ist...also nicht mit diversen Teilen vom 1800S optisch verändert wurde. Gibt ja im Norddeutschen genug Särge.....

Mir geht es nicht darum, zu beurteilen, was hübsch ist, sondern ich finde es gut, wenn in Zeitungen originale Autos behandelt werden bzw. customized Autos auch als solche behandelt werden. Ich käme nie auf die Idee meine Kiste für eine Geschichte des 1800ES zur Verfügung zu stellen, weil mein Auto neben der Farbe in vielen technischen Lösungen vom Original abweicht.....

Anyway, vielleicht stehe ich auch allein mit meiner Einstellung. Ihr könnt mich jetzt gern mit dem Namenszusatz "Gunvor" ansprechen

Frohe Weihnachten
Oliver

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Moin Oliver,
ich habe da genau die selben Empfindungen wie du was die OM betrifft. Ich lese die OM seit 1984 und die OP seit 1991 ( erste Ausgabe ) , habe sie beide im Abo und alle Ausgaben im Keller
Und ja : die OM gefällt mir immer weniger und ich habe schon mehr als einmal darüber nachgedacht das Abo zu kündigen. Erst einmal wiederholen sich die Fahrzeuge natürlich regelmäßig, dann sind mir vile Stories zu mau. Ca 1/3 der Beiträge lese ich nicht oder lese sie nur kurz an.
Auch ich mag sehr gerne die Schreibe von Blaube . Zuerst lese ich nachgehakt, dann die für mich relevanten Artikel. Aber es werden halt immer weniger. Hier interessieren mich in erster Linie private Restaurierungsberichte.
Und ja , ohne Frage : wenn es um die Vorstellung / Kaufberatung eines Modells geht, dann sollte dieses Modell original sein. Denn ich denke, das sich viele ( evtl Anfänger ) daran orientieren. Evtl auch wenn sich jemand einen Oldtimer sucht.

Anders ist es noch bei der OP . Die ist noch mehr Paraxisbezogen und trifft meine Geschmack eher.
Seit 1,5 Jahren habe ich auch die AutoBild im Abo, weil es eine Aktion gab bei der man das Abo quasi umsonst bekam. Man sollte das nicht gleich mit der Bildzeitung gleichstellen. Ich lese sie sehr gerne, der Schreibstil und die Artikel sprechen mich an. Vor allem auch die teils ausgefallenen Test bzw Gegenüberstellungen und die Schrottplatzartikel

Gruß
Roger

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Hallo Oliver,

nun, es ist wie fast überall - Kompetenz kostet Geld und Anzeigenkunden sind im Zeitschriftenmarkt stark rückläufig.

Viele, oder die meisten Geschichten sind mittlerweile geschrieben, fast alle Fragen gestellt und beantwortet.
Was liegt da näher, als sich selbst zu recyceln. Zumal der Interessenmarkt anscheinend immer noch wächst (tut er das wirklich?) und irgendwer die Stories noch nicht gelesen hat.

In diesem Fall Spitzenreiter ist aus meiner Sicht der Ableger von der AMS: die Motor Kxxxxxx.
Ich habe da leider ein Zwangs-Club-Abo und komme da nur durch nachweisliches Ableben raus bzw. Clubaustritt. Die Schwerpunktthemen MB W111, Pagode und Co., sowie sämtliche 911er Themen dominieren gefühlt 11 von 12 Ausgaben im Jahr.
Ich habe einmal mit einem Redakteur gesprochen, der mir recht unverblümt sagte, es wird für die Masse geschrieben (die in der Regel nicht die Motorhaube öffnet) und solange es läuft, läuft es.

Erfrischend fand ich vor einigen Jahren die deutsche Octane, immer mit einem gewissen Augenzwinkern geschrieben, immer mit einigen inhaltlichen oder Übersetzungsfehlern. Aber auch da wird es zunehmend routinierter bzw. öder.

OM und OP haben in der Vergangenheit zumindest noch "Geschichten" geschrieben, doch bis auf die Restaurierungsberichte, Blaube oder vor einigen Jahren der Werkzeugtest bleibt da auch nicht mehr sooo viel hängen.

Und was nun?
Keine Ahnung, nur soviel, ABOs habe ich keine mehr. Im Falle einer Bahnfahrt oder eines Fluges hole ich mir noch ´mal das eine oder andere Heft, aber das war es dann (leider) auch.

Viele Grüße aus dem HHer Süden,
Manuel

P.S. Immerhin habe ich heute den ES aus der Werkstatt abgeholt, die das ungewollte "Reiseandenken" aus Wales ausgebügelt hat. Mal sehen wie die Beilackierung in der Sonne aussieht.
Editiert am Thu 20. Dec. 2018, 19:48:48 von McEars

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Guten Abend,

es wiederholt sich wirklich viel in den gängigen Oldtimerheften, dabei wird über die mich ( und euch anscheinend auch ) interessierenden Dinge nur wenig geschrieben, z.B. ausführliche Stories über einen-an-die-Grenze-bringenden-und-doch-durchgezogene-Restaurierungen, bei denen man mitfühlen(leiden ) kann oder solche Fortsetzungs-Geschichten wie die über die rennfahrenden Brüder mit ihrem weißen Spitfire.
MK geht gar nicht, da guckt sich AC seit gefühlt 20 Jahren regelmäßig 123er in moosgrün bei irgendwelchen Gebrauchtwagenhändlern an, gääähn!

Was ich in letzter Zeit mal ausprobiert habe und ganz gut finde ist diese App, bei der man für 10 € im Monat online über 3000 Zeitschriften auf dem iPad/ Tablet / PC lesen kann, mit download für Gegenden ohne W-LAN und Archiv. Eine Zeitschrift in der Hand zu halten ist zwar etwas anderes, aber es spart Papier und es ist alles dabei: Internationale Magazine wie Classic & Sportscar, die echte OCTANE ( mit der die deutsche nicht mithalten ganz ) schwedische, amerikanische Hot-Rod / Truck / MOPAR / CHEVY - Magazine etc. pp.
Und wenn man Autos nicht mehr sehen kann nimmt man eben das neue KARPFEN-Magazin. Oder was über Handarbeiten, Hundezucht, Gossip, Lokomotiven, Motorräder, Schiffe usw.
( Bin weder verwandt noch verschwägert mit dem Anbieter ).

Frohes Fest

Frank

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Guten Tag!

Mit Gunvar hatte ich mich schon vor langer Zeit darüber ausgetauscht, dass "Markt" eben die "Brigitte für den Oldtimer Freund" ist. So wie die ADAC/OeAMTC Postillen die Fachzeitschriften für Treppenlift-Käufer. Wenn es wenigstens "Cosmopolitan" wäre mit "Sieben Stellungen beim Reifenwechsel" ...

Die Vorplanung für Titel und Inhalt wird in den Redaktionen mit Darts gemacht. Die Redakteure, teilweise auch die Volontäre, werfen diese auf den horizontalen Jahresplaner und lesen dann auf den entsprechend beschrifteten Flächen der Flights ab, welche Fahrzeugmodelle für Cover, Titelstory und grössere Beiträgen wieder an die Oberfläche gespült werden.

Was die Qualität des Inhalts betrifft, so ist diese mit Beiträgen des Hörfunks vergleichbar. Wortbeiträge mit mehr als 60 Sekunden Länge sind dem Hörer (m/w/d) nicht zumutbar, die kognitiven Fähigkeiten sind nicht vorhanden.

jean
1800E (1971) - 122S (1964) - PV 54408 (1960) - 780 (1988, 1991)

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Morgen Jungs,

bin in der Tat gespannt, wie das mit den Magazinen weitergeht. Irgendwie haben die auch kaum noch gute Schreiber. Den Blaube finde ich wie gesagt gut. Den Alf C. so schräg&spiessig, dass er irgendwie schon wieder cool ist. Aber irgendwie war es das dann auch schon.....

Vielleicht liegt die Zukunft doch eher in Blog-artigen Magazinen, von denen ja einige aus dem Boden spriessen. Der letzte der mir über den Weg lief war: https://grandretro.com/

Gruss
Oliver

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Guten Morgen!

Mir geht es ähnlich wie euch!

Irgendwann war jede Geschichte, jede Kaufberatung schon mindestens zwei mal geschrieben und so habe ich vor genau 10 Jahren die Abos der Markt und Praxis gekündigt. Während ich sie früher immer regelrecht verschlungen habe, legte ich sie am Ende nach dem lesen von zwei/drei Geschichten gelangweilt auf den Stapel. Ich habe bis auf drei Ausgaben alle OM und die Praxis von Anfang an bis eben 12/2008. Seitdem habe ich nicht einmal in eine geschaut und komme sehr gut ohne Oldimagazin zurecht.
Der Ableger der Hauszeitung von Porsche, BMW, Mercedes und Audi die Auto Motor und Sport, Motor-Classik, geht garnicht. Immer das gleiche, Porsche soundso gegen ???, BMW ?? im Vergleich zu Mercedes ??, sowie Berichte von elitären Concours de Elegance, Luxus-Rallyes und feinen Auktionen gääähn. Ich nannte und nenne sie immer noch Bilderbuch für Leute die schrauben lassen, die etwa 100 die ich mal geschenkt bekam habe ich schon vor Jahren in die Papiertonne geworfen.

Gruß Bernhard
Editiert am Sun 23. Dec. 2018, 10:36:36 von Börnaut


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