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Unterbodenschutz und Hohlraumkonservierung

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Da alle Maßnamen zum Schutz vor Korrossion schon im Forum etwas kontrovers diskutiert wurden, hier nachstehend mal ein paar Fakten aus meiner Praxis.

Es kann sich dann jeder raussuchen ,was er für gut hält. oder seiner Betriebsart am besten entspricht.

Unterbodenschutz

Funktion ??? Er schützt den Unterboden vor mechanischer Beschädigung,Salz und Wasser.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

Bitumenunterbodenschutz .Original ab Werk.Auch Pampe gennannt

Vorteile:

  • Leicht zu verspritzen
  • Gute Schalldämmung
  • Unempfindlich (speziell in Radkästen )gegen mechanische Beanspruchung

Nachteile :

  • Er neigt nach 6-7 Jahren zum Reissen .
  • In den dann schlecht sichtbaren Rissen kann Feuchtigkeit Korrossion bewirken .
  • Vor allem an dann ungeschützten Falzen .
  • Bei Restaurierung mechanisch schlecht zu entfernen.
  • Da hilft nur (schweineteures) Trockeneisstrahlen .
  • Oder mit Föhn und Schaber kratzen und schauerlich fluchen .

Komplettes Entfernen des Unterbodenschutzes ist leider bei ner richtigen Restauration unumgänglich. Denn es werden damit sehr oft Roststellen verdeckt.

  • Noch guter nur hartgewordner Unterbodenschutz kann mit Wachskonservierung oder fett reaktiviert werden .
  • Lose stellen sollten abgebürstet werden .
  • Einsprühen ,einziehen lassen und mit U-schutz abdecken .

U-schutz nach Restaurierung erneuern

  • Der Unterboden sollte auf jeden fall bei ner Restauration vorher komplett gereinigt, entrostet und grundiert werden .
  • Offene falze sollten nach Grundierung mit karosseriekitt abgesiegelt werden .
  • Verhindert Wasser und Salzeintritt.

Es gibt drei Möglichkeiten .

Unterboden lackieren

Sieht super aus .Für pebble beach winner . für den normalen (auch saisonalen) Betrieb total ungeeignet,da sehr empfindlich. da rate ich (ausser für Museumsfahrzeuge )absolut ab .

Unterboden Wachs

  • Für alle Bereiche AUSSER den Radkästen gut geeignet
  • Reisst nicht ,wird im sommer wieder flüssig und macht Risse zu.
  • Jedoch nach dem Winter kontrollieren und wennn nötig nachspritzen .
  • Für Saisonbetrieb optimal geeignet.
  • In den Radkästen jedoch durch mechanische Beanspruchung nicht geeignet.
  • Da hilft nur Pampe oder Innenkotflügel (bessere Lösung).

Bitumenunterbodenschutz

  • Für harte alltägliche Beanspruchung gibst leider nichts besseres.
  • Deshalb auch heute noch bei allen Neuwagen Standard .
  • Das Hot Melt Verfahren von Volvo(tauchen in heisses Spezialwachs )ist leider mit Werkstattmitteln *nicht durchführbar.
  • Es bleibt da also nur Bitumen .
  • Vorher jedoch alle Falze und Nähte mit Konservierung zuspritzen .
  • Empfehlenswert :
  • Einbau von Innenkotflügeln .
  • Zum richtigen Verspritzen braucht mann die für die 1 Liter dosen passende Pistole.
  • Und natürlich Druckluft.
  • Mit Sprühdosen ist nur ein (teurer )Notbehelf

Hohlraumkonservierung

Hohlraumkonservierung.

  • Es gibt Fette und Wachse .
  • Darüber ,was besser ist ,haben schon wahre Glaubenskriege stattgefunden .

Fette

  • In Tests haben sich Fette(Mike Sanders ,Seilbahnfett) als sehr gut herausgestellt.
  • Was man nimmt ,liegt jedoch eher an der Verarbeitungsmöglichkeit.
  • Fette müssen mit beheizten Spezialpistolen mit über 100 ° Temperatur verspritzt werden .
  • Zu kalt verspritzt vernebeln sie nicht richtig.
  • Fette haben (wie auch Wachse ) eine gewisse Kapilarwirkung.
  • Es braucht sich jedoch keiner einzubilden ,das etwas Fett in nem Hohlraum genügt,damit durch die *Kriechwirkung alles richtig konserviert wird .

Ich habe da ein sehr schönes Beispiel.Bei nem P1800 musste ich mal den hinteren Kabelstrang einziehen .Der läuft durch den Schweller ,der vorher mit Mike Sanders konserviert wurde . Unten im Schweller stand die Pampe 5 cm hoch.Oben war gar nichts ,Nur Rost. Zu kalt verspritzt.Hat nicht vernebelt.

Zum Spritzen werden beheizte Spezialpistole und Topf ,in dem das Fett auf über 100° êrwärmt wird . benötigt . Der Topf muss geschlossen mit Abfüllhahn sein . Ansonsten kann es nen wunderschönen Fettbrand geben . Fettbrand IMMER mit ersticken löschen .NIE mit Wasser .

Wer diese Vorausetzungen nicht hat,sollte besser mit Wachs konservieren .

Wachse

  • Gut spritzbar.Mit guter Korrossionschutzwirkung.
  • Angewärmt (ca 40-50 ° )besonders gute Vernebelung.
  • Mit normaler Ausrüstung (Druckbecherpistole )gut zu verarbeiten .

Was man NICHT nehmen sollte

  • Fertan oder andere Rostumwandler in Hohlräumen .
  • Denn die müssen hinterher mit Wasser neutralisiert werden .
  • Deshalb nur da Rostumwandler nehmen ,wo hinterher abgewaschen und grundiert werden kann .
  • Denn sonst rostet es da in Hohlräumen nach einiger Zeit wieder.

Es gibt ne Menge Geheimtipps an Stammtischen .Die allesamt wenig bis garnichts taugen .

Da immer besser erprobte Mittel von Fachfirmen nehmen .

  • sehr gute Auswahl und Beratung beim Korossionsschutzdepot.

Nicht zu empfehlen : Zweikomponentenmittel. Volvo hat früher auch Penetrant (Rostschutz )und Sealer (abdeckung ) verwendet . Solange ,bis festgestellt wurde,das durch den Sealer ein nachspritzen der teilweise aufgelösten Rostschutzschicht verhindert wurde.

==Werkzeuge zum konservieren== .

  • Zuerst sollte man sich den für den Typ gültigen Spritzplan besorgen .
  • Da steht genau drin ,was wie konserviert wird .

Werkzeuge

  • Druckluft
  • Druckbecherpistole
  • Dazu Flexschlauch mit 360 ° Rundumdüse
  • Hakendüsen .
  • Stopfen für notwendige Bohrungen (10 MM )
  • Benötigt wird ca 3 -4 liter Konservierung

Tips und Tricks





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